Die Lücke zwischen Transport und Abnahme
Solange die Ware rollt, greift die Transportversicherung. Sobald das Objekt steht und abgenommen ist, greifen Sach- und Maschinenversicherung des Betreibers. Dazwischen liegt die Montagephase, und in dieser Phase liegt das Risiko bei Ihnen. Die Montageversicherung schließt direkt an die Transportdeckung an und endet mit der Abnahme.
Versichert sind alle Lieferungen und Leistungen für die Errichtung des Montageobjekts, also Konstruktion, Maschinen und Anlagen einschließlich Photovoltaikanlagen ebenso wie das Montagezubehör. Gedeckt sind die typischen Baustellengefahren: Ungeschicklichkeit und Fahrlässigkeit, Diebstahl fest eingebauter Teile, Brand, Sturm, Wasser, Vandalismus und Konstruktionsfehler.
Feste Beiträge statt unsicherer Risikozuschläge
Viele Betriebe kalkulieren Montagerisiken über einen Zuschlag im Angebot. Das ist eine Schätzung, und sie liegt entweder zu hoch, dann verlieren Sie den Auftrag, oder zu tief, dann zahlen Sie beim ersten größeren Schaden drauf. Mit einer Montageversicherung setzen Sie stattdessen eine feste, kalkulierbare Position in Ihre Angebote.
Für Betriebe mit laufendem Montagegeschäft lohnt sich eine Jahrespolice, die alle Aufträge bis zu einer vereinbarten Auftragssumme automatisch einschließt. Größere Einzelprojekte versichern wir gesondert. So sind auch kurzfristige Aufträge sofort gedeckt, ohne dass jede Baustelle einzeln gemeldet werden muss.
Worauf es im Vertrag ankommt
Entscheidend ist der Umfang der Versicherungssumme. Sie sollte den vollen Wert des Montageobjekts einschließlich Fracht, Zöllen und Montagekosten abbilden. Ebenso wichtig sind die Nebenkosten nach einem Schaden: Aufräumung, Erdbewegungen, Gerüst und Kran, Nacht- und Feiertagsarbeit sowie Expressfrachten. Welche dieser Positionen in welcher Höhe mitversichert werden, legen wir gemeinsam mit Ihnen und dem Versicherer fest.
Klären sollten Sie außerdem die Probezeit nach Montageende und die Frage, wer im Vertragswerk als versicherte Person gilt, also Auftraggeber, Subunternehmer oder beide. Geht es um Arbeiten an bestehender Bausubstanz, ist meist die Bauleistungsversicherung der passende Vertrag. Wir grenzen beides für Ihr Projekt sauber ab. Wir stimmen den Vertrag auf die Bedingungen ab, die Ihr Auftraggeber verlangt.
Kalkulieren Sie mit festen Zahlen.
Wir sagen Ihnen, was der Schutz für Ihre Montagen kostet, bevor Sie das nächste Angebot rausgeben.